Die Weihnachtsgeschichte

In den nächsten Wochen findest du in der Geschichten-Box und hier im Internet die Weihnachtsgeschichte, aufgeteilt in sieben Bildern. Jede Woche gibt es ein neues Bild:

  • Der Engel bei Maria
  • Große Volkszählung
  • Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem
  • Auf Herbergssuche
  • Jesus ist geboren
  • Die Hirten sehen den Heiland
  • Die Weisen aus dem Morgenland

Frag doch mal deine Eltern, ob sie dir die Geschichte erzählen.

Die Geburt Jesu

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.  

Lukas 2, 10-11

 

 

Eine Erzählhilfe für Eltern finden Sie hier. Jede Woche wird sie passend zum aktuellen Bild ergänzt. Wenn Sie den Bibelvers im Zusammenhang nachlesen wollen, klicken Sie hier auf diesen Link.



 

„Stille Nacht, heilige Nacht“ – so wird es nun wieder tausendfach in Wohnzimmern und Kirchen gesungen. Übrigens auf der ganzen Welt. Meist mit viel Bedacht – leise und zart. So, als ob man das Christkind in der Krippe nicht aufwecken möchte. Dieses Lied von dem österreichischen Dichter und Priester Joseph Mohr entstand vor genau 200 Jahren und weckt wie kaum ein anderes Weihnachtslied Trost und Hoffnung in uns, die durch das Kind in der Krippe in die Welt kamen. Es berührt uns und spricht uns durch seine sanfte Melodie und den einfachen und liebevollen Text an.

    Unsere Welt braucht diese sanften Töne genauso wie Trost und Hoffnung. In Hektik, Betriebsamkeit und Lärm der Weihnachtsvorbereitungen, Jahresendfeiern und verkaufsoffenen Sonntagen werden sich Trost und Hoffnung nicht finden lassen. Sie vernebeln vielmehr das, was uns eigentlich fehlt und guttäte. Im Leisen steckt die Kraft der Weihnachtsbotschaft, in ihm kann sie sich erst richtig entfalten und uns berühren, so wie es das Lied vermag.

     Es lohnt sich, sich in den kommenden Tagen einmal bewusst allem Lärm zu entziehen und auf das Leise zu hören, zur Ruhe zu kommen und der Botschaft von der Geburt des Retters nachzuhängen.