Die Geschichte von Mose

Menschen machen immer wieder Erfahrungen mit Gott. Die Bibel berichtet davon. Wie in der Geschichte von Mose und seinem Volk. In den nächsten Wochen gibt es viele spannende Geschichten davon in der Geschichtenbox und hier im Internet.

  • Sklavenarbeit in Ägypten
  • Mose wird geboren
  • Mose muss fliehen
  • Geheimnisvolle Erscheinung im Dornbusch
  • Flucht aus Ägypten
  • Rettung in letzter Sekunde
  • Mit Gottes Hilfe durch die Wüste
  • Die zehn Gebote und das goldene Kalb
  • Mose sieht das gelobte Land

    Frag doch mal deine Eltern, ob sie dir die Geschichte erzählen.

    Die Geschichte von Mose

     

    Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Ich bin herabgekommen, dass ich sie von ihren Unterdrückern befreie.

    2. Mose 3,6-8

     

     

    Eine Erzählhilfe für Eltern finden Sie hier. Jede Woche wird sie passend zum aktuellen Bild ergänzt. Und wenn Sie die Geschichte in der Online-Bibel nachlesen wollen, klicken Sie hier auf diesen Link.



     

    Wenn im ersten Buch Mose noch die Geschichte von Josef mit seiner Familie und dem Vater Jakob erzählt wird, die schließlich aufgrund einer großen Hungersnot in Ägypten landen, berichten die folgenden Mosebücher von der Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Unterdrückung. Die fremden Israeliten wurden von einem später herrschenden Pharao als Bedrohung der inneren Sicherheit gesehen und zu Sklavendienst gezwungen sowie schließlich ihrer neugeborenen Söhne beraubt.

         In diese Situation hinein wird Mose geboren, der später von Gott beauftragt wird, mit Pharao zu verhandeln und schließlich das Volk der Israeliten aus Ägypten zu führen. Gott stellt sich Mose als Gott seiner Väter Abraham, Isaak und Jakob vor. Also als der Gott, dem schon Moses Vorfahren Vertrauen geschenkt haben und der schon früher in die Geschichte mittelbar und unmittelbar hineingewirkt hat. Ein weiteres verbindendes Element dieser ganzen Erzählungen stellt der Gottesname dar. „Ich bin, der ich bin“ oder in einer anderen Übersetzung: „Ich bin der Ich bin da“. Gott bringt dadurch seine Kontinuität in der Zeit zum Ausdruck, seine Existenz und seine Zuwendung, mit der auch heute noch zu rechnen ist.

        Sein Name ist folglich wie ein Versprechen zu verstehen. Und so wundert es nicht, dass amerikanische Sklaven des 19. Jahrhunderts die Geschichte des Mose und die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Knechtschaft zum Anlass genommen haben, den Gospelsong „Go down, Moses“ zu singen und damit ihren Wunsch und ihre Hoffnung auf Rettung und Befreiung zum Ausdruck zu bringen.